Teebeutelsuche

Endlich ist wieder Leben in der Schule: SchülerInnen, LehrerInnen und alle, die an der HMS arbeiten, sind aus den Ferien zurück. Mein Forscherteam hat auch gleich losgelegt. Vielleicht erinnert Ihr Euch, dass Tim und Tristan im Juni Teebeutel für das Citizen-Science-Projekt „Expedition Erdreich“ exakt gewogen und nach festen Vorgaben vergraben haben. Jetzt, 90 Tage später, wollten wir sie wieder ausgraben. Leider liegt die Betonung auf „wollten“.

Wir haben alles genau nach Vorgabe erledigt. Aber im Laufe der Zeit sind die kleinen Holzstäbe, die die einzelnen Stellen mit den Teebeuteln markiert haben, alle abgebrochen. Tim hat gebuddelt wie ein Weltmeister, aber wir haben in dem Bereich im Wildbienengarten nur einen einzigen von insgesamt neun Teebeutel wiedergefunden.

Am Waldrand hatten wir ja einen weiteren Satz Teebeutel vergraben. Aber irgendjemand hat alle Markierungen rausgerissen und in den Wald geworfen. Warum macht man so einen Mist? Auf dem großen Markierungsstab in der Mitte stand ganz klar, dass es ein Experiment war. Bei solchen Typen hätte ich gerne einen Stachel wie die Honigbienen. Dann könnte ich demjenigen mal so richtig in den Hintern piksen. Denn wir haben natürlich selbst mit Hilfe der GPS-Daten nichts mehr gefunden.

Es ist total frustrierend, bei so einem tollen Projekt wie „Expedition Erdreich“ mitmachen zu dürfen, aber nicht liefern zu können.

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